Zuschauen oder Eingreifen: Video und interaktiver Film
Über diese App
Dieselbe Erklärung der Mondphasen zweimal nebeneinander: links als lineares Video, das sich nur abspielen und spulen lässt, rechts als interaktiver Film, in dem man anhält, den Mond auf seiner Bahn zieht, den Blick wechselt, an der Stelle eine Frage stellt und ein Quiz beantwortet. Ein Zähler zeigt Eingriffe, Fragen und Quiz-Antworten je Seite.
Mit Erklärmodus: Ein KI-Tutor führt dich durch die App, zeigt in der Szene, worauf es ankommt, und beantwortet deine Fragen.
Worum es geht
Die Sonne beleuchtet immer eine Hälfte des Mondes. Welchen Teil davon wir sehen, hängt vom Winkel zwischen Sonne, Erde und Mond ab: Neumond, wenn der Mond zwischen Erde und Sonne steht, erstes Viertel im rechten Winkel, Vollmond, wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht. Von Neumond zu Neumond vergehen 29,5 Tage. Der Mond zeigt immer dieselbe Seite, weil er sich in 27,3 Tagen einmal um sich selbst dreht und in derselben Zeit die Erde umrundet. Seine Bahn ist um 5,1° gegen die Erdbahn geneigt; deshalb zieht der Vollmond meist am Erdschatten vorbei.
Was die App zeigt
Zwei Karten erzählen in 57 Sekunden dieselben acht Sätze zu den Mondphasen. Links läuft die Erklärung als lineares Video mit fester Kamera, das sich abspielen, anhalten und spulen lässt. Rechts läuft sie als interaktiver Film: Man hält an, zieht den Mond auf seiner Bahn und sieht die Phase sofort, wechselt den Blick zwischen der Bahn von oben und dem Mond von der Erde aus und stellt an jeder Stelle eine von drei vorbereiteten Fragen. Danach spielen zwei Einschub-Takte, und der Film geht an derselben Stelle weiter. Ein Zähler je Karte zeigt Eingriffe, Fragen und Quiz-Antworten.
Selbst ausprobieren
Starten Sie mit „Beide starten“ beide Karten gleichzeitig. Halten Sie den Film rechts an und ziehen Sie den Mond auf seiner Bahn, bis Vollmond erreicht ist. Stellen Sie die Frage, warum es nicht jeden Monat eine Finsternis gibt, und beobachten Sie den Einschub. Am Ende des ersten Viertels hält der Film für ein Quiz an. Vergleichen Sie zum Schluss die Zähler beider Karten. Größen und Abstände sind im Bild nicht maßstäblich, die Bahnneigung ist dreifach überhöht.
Häufige Fragen
- Wie entstehen die Mondphasen?
- Die Sonne beleuchtet immer eine Hälfte des Mondes. Je nach Winkel zwischen Sonne, Erde und Mond sehen wir von der Erde aus einen größeren oder kleineren Teil dieser hellen Hälfte. Der beleuchtete Anteil beträgt (1 − cos e)/2, wobei e der Phasenwinkel ist. Der Erdschatten spielt für die Phasen keine Rolle.
- Warum gibt es nicht bei jedem Vollmond eine Mondfinsternis?
- Die Mondbahn ist um 5,1° gegen die Erdbahn geneigt. Deshalb zieht der Vollmond meist ober- oder unterhalb des Erdschattens vorbei. Eine Finsternis ist nur möglich, wenn Voll- oder Neumond nahe der Knotenlinie steht, an der sich beide Bahnebenen schneiden; das geschieht in zwei Zeitfenstern im Jahr.
- Warum sehen wir immer dieselbe Seite des Mondes?
- Der Mond dreht sich in derselben Zeit einmal um sich selbst, in der er die Erde umrundet, nämlich in 27,3 Tagen. Diese gebundene Rotation sorgt dafür, dass immer dieselbe Seite zur Erde zeigt. Der Mond dreht sich also durchaus, nur im gleichen Takt wie sein Umlauf.
- Was zeigt die App „Zuschauen oder Eingreifen“?
- Sie zeigt dieselbe Erklärung der Mondphasen zweimal nebeneinander, als lineares Video und als interaktiven Film. Im Film kann man anhalten, den Mond ziehen, den Blick wechseln, Fragen stellen und ein Quiz beantworten; ein Zähler zeigt die Eingriffe je Seite. Die App gehört zum Präsentationskurs „Was ist heyprof?“.
Fach: heyprof
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