heyprof für die Grundschule
Fünfzehn Minuten am Gerät. Der Rest des Nachmittags gehört dem Kind.
heyprof ist kein Ort, an dem Kinder bleiben sollen. Es ist ein Werkzeug für einen kleinen, klar begrenzten Teil des Lernens: Rechenwege sehen, die Uhr lesen, Größen schätzen. Kinder melden sich mit Bildsymbolen an, alles lässt sich vorlesen, und die Lern-Apps stellen sich auf das Kind ein, das gerade davorsitzt.
Dreiundzwanzig Kinder, sechs Stände. Eine Stunde, ein Kopierer.
In derselben Klasse sitzen Kinder, die noch zählen, und Kinder, die längst im Hunderterraum rechnen. Dazu die Sorge, die in jedem Elternabend auftaucht: noch ein Bildschirm. Beides ist berechtigt, und beides lässt sich beantworten.
So löst heyprof das
Jedes Kind hat ein Monster. Es spricht, und es hört zu.
Ein Grundschulkind bekommt hier keinen Benutzernamen und kein Profilbild, sondern ein Knet-Monster, das es selbst baut. Bewusst ein Monster und keine Menschenfigur: Niemand baut ein Abbild von sich, und es gibt nichts, was man an einem Gesicht falsch machen könnte.
Probieren Sie es hier aus
Acht Lern-Apps aus vier Bereichen. Sie laufen hier live.
Keine Bildschirmfotos und keine Videos: Das sind dieselben Anwendungen, die ein Kind in der Schule oder am Küchentisch bedient. Tippen Sie hinein, ziehen Sie an den Reglern, legen Sie Münzen. Alles rechnet im Browser.
Zwei Sorten Apps
Jedes Kind hat eine eigene Landkarte. Ohne Blick auf die anderen.
Einundzwanzig Stationen beschreiben, was ein Kind im ersten Schuljahr können soll, dazu zwei fürs Lesen — abgeleitet aus dem Bildungsplan Baden-Württemberg und an die Wochendecks des Kurses angebunden.
Im Unterricht. An der Tafel und am Tablet.
Folien mit Stift, eine digitale Tafel mit Handschrifterkennung und die Apps der Klasse liegen in einer Oberfläche. Zwei Dinge sind in Klasse 1 bis 4 anders als in jeder älteren Stufe.
Ein Kind meldet sich an, bevor es lesen kann.
Ein eigener Zugang ist die Voraussetzung dafür, dass eine App weiß, wer da übt. Ein Kind in Klasse 1 kann sich aber weder eine E-Mail-Adresse merken noch ein Passwort tippen. Also läuft die Anmeldung über Bilder.
Wenn zu Hause eine andere Sprache gesprochen wird. Acht kommen dazu.
In vielen Klassen sitzen Kinder, die rechnen können und an der Aufgabenstellung scheitern. Und ihre Eltern würden gern mitüben, verstehen den Elternbrief aber nicht. Beides lässt sich lösen, ohne den Unterricht zu übersetzen. Tippen Sie eine Sprache an.
Bei Kindern ist die Datenfrage keine Formalie. Drei Betriebsarten.
Sie unterscheiden sich darin, wie weit die Daten in Ihre eigene Hand wandern. Welche davon es wird, entscheidet die Schule oder ihr Träger.