Theorie ohne Präsenzpflicht
Die Pflicht, den Theorieunterricht vor Ort in der Fahrschule zu besuchen, soll entfallen. Lernen soll auch vollständig digital möglich sein, etwa per App. Fahrschulen entscheiden selbst, ob und wie sie Theorie anbieten.
Führerscheinreform 2027
Der Führerschein soll günstiger werden und die Ausbildung digitaler. Dafür hat die Bundesregierung ein Gesetz und eine Verordnung auf den Weg gebracht. Hier steht, was geplant ist, wie weit das Verfahren ist und was bis dahin für deine Prüfung gilt.
Stand: 27. Oktober 2026. Die Reform ist noch nicht beschlossen. Alle Angaben zu künftigen Regeln beschreiben den Entwurf.
Zeitplan
Das Bundeskabinett beschließt den Gesetzentwurf zur Änderung des Fahrlehrergesetzes.
Das Kabinett beschließt die zugehörige Verordnung zur Fahrausbildung.
Erste Lesung im Bundestag, Überweisung an den Verkehrsausschuss.
Öffentliche Anhörung im Verkehrsausschuss.
Geplant: Die Verordnung tritt in Kraft.
Geplant: Das Gesetz tritt in Kraft.
Die Termine für 2027 sind Planungen. Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen, Inhalte und Daten können sich ändern.
Geplante Änderungen
Die Pflicht, den Theorieunterricht vor Ort in der Fahrschule zu besuchen, soll entfallen. Lernen soll auch vollständig digital möglich sein, etwa per App. Fahrschulen entscheiden selbst, ob und wie sie Theorie anbieten.
Der Katalog der Prüfungsfragen soll um knapp 30 Prozent schrumpfen. Fragen zur Verkehrssicherheit sollen weiter einen Schwerpunkt bilden.
Heute zählt jede Frage 2 bis 5 Fehlerpunkte. Das Bewertungssystem soll einfacher werden; geplant ist ein Fehlerpunkt je Frage.
Bisher sind für Klasse B zwölf Sonderfahrten vorgeschrieben: fünf Überland, vier Autobahn, drei bei Dunkelheit. Künftig soll es keine feste Zahl mehr geben; Fahrten über Land, auf der Autobahn und bei Dunkelheit bleiben Pflicht.
Die praktische Fahrprüfung soll kürzer werden.
Eine Experimentierklausel soll erlauben, nach bestandener Theorieprüfung unter Anleitung nahestehender Personen, etwa der Eltern, zu üben.
Was heute gilt
Solange die Reform nicht in Kraft ist, legst du die Theorieprüfung nach den bisherigen Regeln ab. Für Klasse B heißt das:
Für Fahrschulen
Fällt die Präsenzpflicht, wird digitaler Theorieunterricht für Fahrschulen zur Option. Mit heyprof richtest du eigene Kurse mit Material, Übungen und interaktiven Apps ein. Ein KI-Tutor beantwortet Fragen auf Grundlage deines Materials, auch in den Sprachen deiner Fahrschüler, die Fachwörter immer zusätzlich auf Deutsch.
Quellen
Häufige Fragen
Nein (Stand 27. Oktober 2026). Der Gesetzentwurf wurde am 24. September 2026 im Bundestag in erster Lesung beraten, am 5. Oktober 2026 gab es eine Anhörung. Inkrafttreten ist ab Anfang 2027 geplant.
Geplant ist, dass die Präsenzpflicht entfällt und du die Theorie auch digital lernen kannst, etwa per App. Wie deine Fahrschule das umsetzt, entscheidet sie selbst.
Der Fragenkatalog soll um knapp 30 Prozent kleiner und die Bewertung einfacher werden. Die Prüfung bleibt eine Prüfung: Fragen zur Verkehrssicherheit sollen weiter ein Schwerpunkt sein.
Das können wir dir nicht beantworten. Ob und wann die Reform kommt und was sie für dich bedeutet, steht noch nicht fest. Frag deine Fahrschule.
Dann gelten die heutigen Regeln: 30 Fragen, höchstens 10 Fehlerpunkte.
Schreib uns, wenn du digitalen Theorieunterricht mit interaktiven Apps vorbereiten möchtest.
Ein Formular, drei Anliegen. Wir antworten persönlich.
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