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Hochschulkurs · Wissenschaftliches Arbeiten

Wissenschaftliches Arbeiten ist ein Handwerk. Handwerk lernt man an der eigenen Arbeit.

Vier Termine à 3¼ Stunden, je eine Woche Abstand. Im Termin wird gemeinsam an einer interaktiven App gearbeitet, in der Woche danach übt jede und jeder an der eigenen Arbeit weiter, mit KI-Rückmeldung, die niemand korrigieren muss. Neun Apps und vier Foliensätze liegen fertig vor.

Blöcke à 3¼ Stunden4
Folien in vier Sätzen141
eigens gebaute Apps9
Selbstlernphasen3

„Forschungsfrage schärfen“, direkt hier bedienbar. Vier Regler formen eine Beispielfrage um und tragen sie in ein Feld aus Machbarkeit und Erkenntnisgewinn ein. Dieselbe App läuft im ersten Termin auf der Leinwand.

Der Befund aus der Korrektur

Drei Stellen, an denen Arbeiten regelmäßig verlieren.

Wer Seminar- und Abschlussarbeiten betreut, kennt die Reihenfolge der Probleme. Sie wiederholen sich über Jahrgänge hinweg und haben eine gemeinsame Ursache: Alle drei sind Fertigkeiten, die sich nur durch Anwendung mit Rückmeldung ausbilden. Rückmeldung aber ist der knappste Posten in der Lehre.

Die Forschungsfrage

Die häufigste Schwachstelle steht auf Seite 3.Eine Frage, die zu breit gestellt ist, lässt sich auf vierzig Seiten nicht beantworten. Eine zu enge Frage ist beantwortet, bevor die Arbeit anfängt, und trägt keinen Erkenntnisgewinn. Beide Fehler sehen im Entwurf harmlos aus und werden erst im Methodenteil sichtbar.

An der Frage hängt alles Weitere: Gliederung, Methodenwahl, Suchstring, Auswahlkriterien für Quellen. Wird sie in Woche zehn korrigiert, ist die halbe Arbeit Makulatur.

Das Zitieren

Form entsteht durch Wiederholung, nicht durch Merkblätter.Die Regeln von APA 7 und der deutschen Zitierweise lassen sich in zwanzig Minuten erklären. Sicher anwenden lassen sie sich danach trotzdem nicht. Was fehlt, ist Übungsvolumen: genug Fälle, genug Quellentypen, jedes Mal eine Korrektur mit Regelbegründung.

Vier Übungen an einem Nachmittag reichen dafür nicht. Ein Übungspool, der beliebig viele neue Fälle erzeugt und zeichengenau korrigiert, schon.

Die Recherche

Aus Recherche wird Googeln, sobald niemand zusieht.Ohne Suchstring, ohne Protokoll und ohne begründete Ausschlüsse bleibt von der Recherche eine Trefferliste übrig, die sich nicht rekonstruieren lässt. Im Methodenteil steht dann ein Satz über „umfangreiche Literaturrecherche“, den niemand prüfen kann.

Dazu kommt ein neues Problem: Sprachmodelle nennen auf Nachfrage Quellen, die es nicht gibt. Wer die vier Prüfschritte nicht kennt, übernimmt sie.

Warum ein Merkblatt daran nichts ändert

Die Regeln sind bekannt und meist auch verfügbar. Was fehlt, ist der Durchgang am eigenen Fall: die eigene Frage, die zurückkommt; die eigene Gliederung, in der ein Kapitel keine Aufgabe hat; die eigene Quellenangabe, in der die Seitenzahl am falschen Platz steht. Genau dieser Durchgang kostet Betreuungszeit, und er fällt deshalb in großen Gruppen aus. Der Kurs verlagert ihn in die Woche zwischen zwei Terminen und gibt ihm ein Werkzeug.

Die Aufgabenteilung

  • Im Termin: Einordnung, Beispiele, Partnerarbeit, Auflösung im Plenum.
  • In der Woche danach: Anwendung am eigenen Fall, mit Rückmeldung ohne Korrekturaufwand.
  • Im nächsten Termin: der mitgebrachte Zwischenstand als Einstieg.

Der Aufbau

Vier Blöcke, drei Selbstlernphasen.

Die Termine liegen eine Woche auseinander. Diese Woche ist Teil des Kurses: In ihr entsteht das, womit der nächste Termin beginnt. Die Reihenfolge folgt der Entstehung einer Arbeit — erst die Frage, dann Gliederung und Methode, dann die Recherche, zuletzt der Beleg.

Einführung und Forschungsfrage

Was wissenschaftlich heißt und woran eine Frage trägt

33 Folien5 Übungen

Der erste Termin klärt die Anforderungen, an denen später bewertet wird: Belegpflicht, Nachvollziehbarkeit, Intersubjektivität, Redlichkeit. Danach geht es an die Frage, und zwar an die eigene.

Der Nachmittag

  • Ankommen und Einstieg: der Kurs im Überblick, was bis Block 4 vorliegt

  • Was wissenschaftlich heißt: Abgrenzung, Belegpflicht, Nachvollziehbarkeit, Intersubjektivität, RedlichkeitInput

  • Übung 1 und 2: drei Textstellen beurteilen, Bewertungsraster anwendenÜbung

  • PausePause

  • Die Forschungsfrage: Problem, Erkenntnisgewinn, Forschungslücke, mögliche ErgebnisseInput

  • Übung 3: die eigene Kette schreiben — Beobachtung, Problem, Lücke, FrageÜbung

  • Fragetypen und ihre Fallen, mit Übung 4 zur TypbestimmungÜbung

  • Übung 5: Prüfstand — 20 Beispielfragen beurteilen, in Partnerarbeit an der AppÜbung

  • Plenum und Arbeitsauftrag bis zum nächsten Termin

Im Termin an der App

Die Woche danach

Forschungsfrage-Sparring

etwa 45 Minuten

  1. 01

    Fachgebiet, Themenidee, den Frage-Entwurf aus Übung 3, den Umfang und den tatsächlichen Datenzugang eintragen.

  2. 02

    Sparring starten: Einschätzung je Kriterium, Rückfragen und drei geschärfte Fassungen.

  3. 03

    Rückfragen beantworten oder eine Fassung übernehmen, dann die nächste Runde. Mindestens zwei Runden.

  4. 04

    Zusammenfassung kopieren und zu Block 2 mitbringen.

Die App bewertet nicht wohlwollend. Wenn die Frage zurückkommt, ist das der Zweck der Übung.

Am Ende steht ein Exposé

Eine tragfähige Forschungsfrage, eine passende Methode, eine belastbare Gliederung und ein kurzes Exposé, mit dem die Teilnehmenden in die Betreuung gehen.

Keine Lektüre auf Vorrat

Jede Selbstlernphase hat eine konkrete Aufgabe in einer App. Was dabei entsteht, wird im nächsten Termin gebraucht.

Mehrere Anläufe eingeplant

Die Apps antworten ohne Korrekturaufwand. Dadurch sind drei Durchgänge an derselben Frage möglich statt einer Rückmeldung nach zwei Wochen.

Zwei Arten von Apps

Zwei Arten von Apps, zwei Bauarten.

Die neun Apps des Kurses gehören zu zwei Gattungen mit unterschiedlichem Zweck. Die eine rechnet im Browser, die andere spricht mit einem Sprachmodell.

VisuApp — interaktiv, ohne KI

Eine VisuApp rechnet, zeichnet und antwortet auf Eingaben, aber sie ruft kein Sprachmodell auf. Alles, was sie zeigt, ist im Voraus festgelegt: Regeln, Beispiele, Auflösungen. Sie läuft im Browser, braucht kein Konto und verbraucht keine Token.

  • Für die gemeinsame Arbeit im Termin, auf der Leinwand oder in Partnerarbeit.
  • Gleiche Eingabe, gleiche Ausgabe — beliebig oft und für alle nachvollziehbar.
  • Auch nach dem Kurs offen, ohne Anmeldung.

CogniApp — mit KI im Kern

Eine CogniApp arbeitet mit dem, was eingegeben wird: der eigenen Forschungsfrage, der eigenen Gliederung, dem eigenen Exposé. Sie liest, prüft, formuliert um und begründet. Das lässt sich nicht vorberechnen, deshalb steht dahinter ein Sprachmodell — und deshalb laufen diese Apps nur im angemeldeten Kurs.

  • Für die Woche zwischen zwei Terminen, am eigenen Material.
  • Rückmeldung mit Begründung statt richtig-oder-falsch, mehrere Runden im selben Gespräch.
  • Auf dieser öffentlichen Seite laufen sie nicht: Jeder Aufruf würde ein Sprachmodell beschäftigen.

Warum die Trennung wichtig ist: Die Aufgaben, die im Termin gemeinsam bearbeitet werden, müssen für alle dasselbe Ergebnis liefern und im Plenum auflösbar sein. Die Aufgaben in der Selbstlernphase müssen auf Texte reagieren, die niemand vorhersehen kann. Zwei Anforderungen, zwei Bauarten.

Fünf VisuApps

Fünf VisuApps, hier live.

Alle fünf laufen auf dieser Seite. Tipp eine an, dann wird sie bedienbar; bis dahin bleibt die Seite scrollbar. Über den Titel öffnet sich die App in voller Größe — so, wie sie im Seminarraum an der Wand steht.

Block 1

Forschungsfrage schärfen

Zu breit und zu eng scheitern beide, aus entgegengesetzten Gründen.Vier Regler formen eine Beispielfrage live um und tragen sie in ein Feld aus Machbarkeit und Erkenntnisgewinn ein. Wer die Reichweite aufzieht, sieht die Machbarkeit fallen; wer sie zuzieht, verliert den Erkenntnisgewinn. Der schmale Bereich dazwischen ist der Punkt, an dem eine Frage trägt.

  • Schärfe-Raum: vier Regler, eine Frage, zwei Achsen — die Lage im Feld ändert sich mit jedem Zug.
  • Fragetypen: fünf Typen von der beschreibenden bis zur gestaltenden Frage, jeder mit seiner eigenen Falle.
  • Prüfstand: 20 Beispielfragen selbst beurteilen, mit Auflösung — die Übung für die Partnerarbeit im Termin.
  • Vom Problem zur Frage: der Weg von der Beobachtung über Problem und Forschungslücke bis zur Frage.
Block 2

Methodenkompass

Die Methode ist eine Folge der Frage, keine Geschmacksentscheidung.Fünf Entscheidungen führen von der Forschungsfrage zu einem konkreten Verfahren. Die verworfenen Abzweigungen bleiben sichtbar und tragen ihre Begründung mit: Wer eine Antwort ändert, sieht, welches Verfahren stattdessen infrage käme.

  • Kompass: fünf Fragen, neun Verfahren, die für Seminar- und Abschlussarbeiten realistisch sind.
  • Mayring: die qualitative Inhaltsanalyse mit Ablaufschritten, Kategoriensystem und den drei Grundformen.
  • Stichprobe: wie viele Fälle ein Vorhaben trägt und was die Zahl über die Reichweite der Aussagen entscheidet.
  • Güte und Fehlgriffe: zwei Kriterienkataloge, die keine Übersetzung voneinander sind, und sechs Muster aus Gutachten.
Block 3

Recherche-Trichter

Präzision und Vollständigkeit stehen gegeneinander, und man sieht es.Suchbausteine mit AND, OR und NOT, dazu Trunkierung, Phrasensuche und Feldsuche laufen gegen einen Beispielkorpus aus 78 Einträgen. Zwei Live-Balken zeigen, was jede Änderung am Suchstring mit Präzision und Vollständigkeit macht.

  • Suchstring in Blöcken denken: Konzepte, Synonyme, Operatoren — mit sofortiger Trefferzahl.
  • Der Trichter macht jede Auswahlstufe sichtbar, von der Trefferwolke bis zur begründeten Auswahl.
  • Aus den Zügen entsteht das Suchprotokoll, das später in den Anhang gehört.
  • Quellenarten, Schneeballsystem und die Werkzeuglandschaft von Katalog bis Fachdatenbank.
Block 3

KI-Quellen-Check

Acht Quellen, vier davon gibt es nicht.Eine simulierte KI-Antwort nennt acht Belege. Die vier Prüfschritte werden selbst angewendet, und an jeder Fälschung wird sichtbar, an welchem Schritt sie kippt. Manche fallen erst im vierten Schritt auf, was die Frage beantwortet, warum ein einzelner Prüfschritt nicht reicht.

  • Vier Prüfschritte an acht Beispielangaben, jede mit Auflösung.
  • Sechs Erkennungsmuster erfundener Angaben: plausible DOI, existierende Zeitschrift, falscher Jahrgang.
  • Was KI in der Recherche wirklich leistet — und was ihr nicht überlassen wird.
  • Wie KI-Nutzung deklariert wird und wann eine KI-Ausgabe zitiert werden muss.
Block 4

Zitier-Trainer

Dieselbe Quelle, beide Stile, jede Abweichung markiert.APA 7 und die deutsche Zitierweise stehen nebeneinander an derselben Quelle. Jede Abweichung ist farbig hervorgehoben und trägt die Regel, aus der sie folgt. Der Unterschied zwischen den Systemen wird damit zu einer Liste von Entscheidungen, die sich einzeln nachvollziehen lassen.

  • Bauen: eine Angabe aus Feldern zusammensetzen, in einem Stil oder in beiden gleichzeitig.
  • Fehler finden: 18 fehlerhafte Angaben aufspüren, mit Regelbegründung zu jedem Fund.
  • Im Text zitieren: 12 Aufgaben zu direktem Zitat, Paraphrase, Sekundärzitat und Mehrfachbeleg.
  • Sieben Quellentypen mit ihren Pflichtangaben, von der Monografie bis zur KI-Ausgabe.

Im Termin gemeinsam

Die Übungen der Foliensätze verweisen auf denselben Bildschirm, den die Teilnehmenden vor sich haben. Partnerarbeit an einem Laptop ist eingeplant.

Danach zum Weiterüben

Prüfstand, Fehlersuche und Suchstring-Werkstatt sind nicht nach einem Durchgang erschöpft. Die Aufgabenmengen sind darauf ausgelegt.

Ohne Konto erreichbar

VisuApps laufen im Browser. Ein Zugang wird erst gebraucht, wenn Kurs, Material und CogniApps dazukommen.

Vier CogniApps

Was in der Woche zwischen den Terminen passiert.

Diese vier Apps arbeiten an dem, was die Teilnehmenden selbst schreiben. Sie tragen die Selbstlernphasen und laufen im angemeldeten Kurs mit KI. Beim Termin zeigen wir sie mit aktivem Sprachmodell.

nach Block 1

Forschungsfrage-Sparring

Rückfragen statt Zustimmung.Die eigene Forschungsfrage geht mit Fachgebiet, Umfang und tatsächlichem Datenzugang in die App. Zurück kommen eine Einschätzung je Kriterium, gezielte Rückfragen und drei geschärfte Fassungen — jede mit den Folgen für die Methodenwahl. Über mehrere Runden, bis die Frage trägt.

  • Bewertung entlang der Kriterien aus dem Termin: Problem, Erkenntnisgewinn, Lücke, Machbarkeit.
  • Drei Umformulierungen mit unterschiedlicher Reichweite, jede mit ihrer methodischen Konsequenz.
  • Mehrere Runden im selben Gespräch: eine Fassung übernehmen und weiterschärfen.
  • Am Ende eine Zusammenfassung, die in den nächsten Termin mitgebracht wird.
nach Block 2

Gliederungs-Gegenleser

Zwei Bäume nebeneinander: eingereicht und überarbeitet.Die eigene Gliederung wird mit Forschungsfrage, Art der Arbeit und Seitenumfang eingereicht. Geprüft werden roter Faden zur Frage, Seitenverteilung, Ebenentiefe und fehlende Kapitel. Der überarbeitete Vorschlag steht der eingereichten Fassung gegenüber, jede Änderung mit Begründung und Kapitelbezug.

  • Roter Faden: welches Kapitel welchen Teil der Forschungsfrage beantwortet — und welches keinen.
  • Seitenverteilung als Balken: wo das Gewicht liegt und wo es liegen sollte.
  • Einzelne Unterpunkte, zu tiefe Ebenen und fehlende Kapitel werden benannt.
  • Die Gegenüberstellung ist der Einstieg in den nächsten Termin.
nach Block 4

Zitier-Diktat

Ein Übungspool, der nicht ausgeht.Die KI erzeugt immer neue Quellen, geschrieben wird die Angabe in APA 7 oder deutscher Zitierweise. Die Korrektur erfolgt zeichengenau, mit der Regel zu jeder Abweichung. Im Serien-Modus laufen zehn Fälle hintereinander, mit Auswertung am Ende.

  • Acht Quellentypen von der Monografie bis zur KI-Ausgabe, drei Schwierigkeitsstufen.
  • Zwei Richtungen: Angabe aus Rohdaten erstellen oder Fehler in einer fertigen Angabe finden.
  • Zeichengenaue Korrektur mit Regelbegründung statt richtig-oder-falsch.
  • Alle Übungsfälle sind erfunden. Sie dienen dem Formtraining und dürfen in keiner Arbeit auftauchen.
Abschlussaufgabe

Exposé-Werkstatt

Neun Bausteine, ein Text, eine Begutachtung.Forschungsfrage, Methode, Datenzugang, Zeitplan und fünf weitere Bausteine werden in Stichworten gefüllt. Daraus entsteht ein zusammenhängendes Exposé, das die KI anschließend als Betreuungsperson begutachtet: Befunde mit Schweregrad, ein konkreter nächster Schritt je Befund, eine Ampel über alle Bausteine.

  • Sammeln, erzeugen, begutachten, überarbeiten — der Zyklus lässt sich beliebig oft durchlaufen.
  • Die Begutachtung nennt Schweregrade, damit klar ist, was zuerst zu ändern ist.
  • Der Zeitplan wird gegen den Umfang der Arbeit geprüft.
  • Der erzeugte Text ist ein Entwurf und ausdrücklich keine Abgabe.

Zum Umgang mit der KI im Kurs

Die Ausgabe ist ein Entwurf

Das erzeugte Exposé, die überarbeitete Gliederung und jede Umformulierung sind als Entwurf gekennzeichnet. Sie werden im Termin gegengelesen.

Der Umgang wird selbst zum Thema

Block 3 behandelt erfundene Quellen und die vier Prüfschritte, Block 4 die Deklaration und das Zitieren von KI-Ausgaben. Die Apps sind dafür der Anschauungsfall.

Nur im angemeldeten Kurs

CogniApps sprechen mit einem Sprachmodell und stehen deshalb nur eingeloggten Teilnehmenden zur Verfügung. Jeder Aufruf verbraucht Token aus dem Kontingent der Hochschule.

Erfundene Übungsfälle bleiben Übung

Die Quellen im Zitier-Diktat existieren nicht. Das ist für das Formtraining beabsichtigt und steht in der App an jeder Aufgabe.

Das Material

141 Folien, auf Übungsphasen gebaut.

Vier Foliensätze, einer je Termin. Jeder beginnt mit der Zeitplanung des Nachmittags und wechselt danach im Takt zwischen kurzem Input und Übung. Die Übungen laufen am eigenen Thema, die Auflösungen sind mitgeliefert.

Block 1

Einführung und Forschungsfrage

Von der Abgrenzung wissenschaftlicher Texte über das Bewertungsraster bis zum Prüfstand mit 20 Fragen. Der Bogen endet beim Arbeitsauftrag für die Woche.

Aus dem Foliensatz

Block 2

Gliederung und Methodenwahl

Die Gliederung als Argument, danach die Methodenwahl bis in die qualitative Inhaltsanalyse hinein — mit Kategoriensystem, Stichprobenlogik und Gütekriterien.

Aus dem Foliensatz

Block 3

Recherchieren, klassisch und mit KI

Suchstrategie, Trefferbewertung und Suchprotokoll, danach ein eigener Teil zu KI in der Recherche mit den vier Prüfschritten und der Deklaration.

Aus dem Foliensatz

Block 4

Zitieren nach APA 7 und deutscher Zitierweise

Beide Systeme an derselben Quelle, sieben Quellentypen mit Pflichtangaben, das Zitieren im Text, Plagiat in Graustufen und der Start ins Exposé.

Aus dem Foliensatz

Dramaturgie auf Übungsphasen

Jeder Foliensatz beginnt mit der Zeitplanung des Nachmittags und hält sie ein. Die Eingabeteile sind auf 20 bis 35 Minuten geschnitten, danach folgt eine Übung mit Auflösung. In Block 4 machen die Übungen den größeren Teil aus.

Screenshots statt Schaubilder

Wo eine Abbildung nötig ist, steht ein Bildschirmfoto aus der App, die im selben Moment geöffnet wird. Der Übergang von der Folie zur eigenen Arbeit kostet damit keine Erklärung.

Auflösung inbegriffen

Zu jeder Übung gehört eine Auflösungsfolie mit Begründung, nicht nur mit Ergebnis. Wer den Kurs übernimmt, muss die Musterlösungen nicht selbst schreiben.

Beide Zitierstile parallel

APA 7 und die deutsche Zitierweise laufen im vierten Block nebeneinander. Hochschulen, die nur einen Stil vorschreiben, lassen die jeweils andere Spalte weg, ohne den Aufbau zu ändern.

HTML statt Präsentationsdatei

Die Foliensätze laufen im Browser und im Präsentationsmodus der Plattform. Sie lassen sich annotieren, und einzelne Folien lassen sich austauschen, ohne die Nummerierung zu zerschießen.

Anpassbar auf eure Ordnung

Prüfungsordnung, Umfangsvorgaben und das eigene Bewertungsraster sind an klar benannten Stellen hinterlegt. Was fachspezifisch ist, steht nicht verstreut im Fließtext.

Einsatz im Studiengang

Drei Wege, den Kurs anzubieten.

Der Zuschnitt hängt davon ab, wann im Studium die erste größere Arbeit ansteht. Die vier Blöcke bleiben in jeder Variante dieselben; was sich ändert, ist der Rahmen und die Gruppengröße.

Als Blockseminar über vier Wochen

  • Vier Termine à 3¼ Stunden mit je einer Woche Abstand — die Form, für die die Foliensätze geschrieben sind.
  • Die Selbstlernphasen liegen zwischen den Terminen und sind Voraussetzung für den jeweils nächsten Einstieg.
  • Als Wahlmodul oder als Pflichtveranstaltung im Propädeutikum verwendbar.

Begleitend zur Abschlussarbeit

  • Die vier Blöcke folgen der Reihenfolge, in der eine Arbeit tatsächlich entsteht.
  • Am Ende steht ein Exposé, mit dem die Teilnehmenden in die Betreuung gehen.
  • Die Apps bleiben nach dem Kurs offen und tragen bis zur Abgabe weiter.

Im Fachbereich mehrfach eingesetzt

  • Der Kurs hängt an keiner Fachdisziplin: Die Beispiele sind austauschbar, das Handwerk ist es nicht.
  • Mehrere Lehrende arbeiten mit demselben Material und demselben Bewertungsraster.
  • Was eine Lehrkraft ergänzt, steht dem Fachbereich zur Verfügung.

Zur Gruppengröße

Die Übungsphasen im Termin sind für Partnerarbeit an einem Gerät geschrieben und skalieren mit der Gruppe. Was in großen Gruppen nicht skaliert, ist die individuelle Rückmeldung — sie liegt in den Selbstlernphasen bei den CogniApps. Für die Auflösung im Plenum bleibt der Aufwand gleich, unabhängig von der Teilnehmerzahl.

Einzelne Teile verwenden

Die Blöcke bauen aufeinander auf, lassen sich aber einzeln einsetzen. Block 4 zum Zitieren funktioniert als eigene Veranstaltung, ebenso der KI-Teil aus Block 3. Wer nur die Apps braucht, bekommt sie ohne die Foliensätze.

Die Arbeitsteilung

Was mitgeliefert wird, was Sie beisteuern.

Der Kurs ist als fertiges Paket gebaut und trotzdem nicht schlüsselfertig: Prüfungsordnung, Zitierstil und die Fachbeispiele kommen von eurer Seite. Beides steht hier nebeneinander, damit der Aufwand vorher abschätzbar ist.

Was mitgeliefert wird

  • Vier Foliensätze, 141 Folien

    Mit Zeitplanung, Übungen, Auflösungen und Arbeitsaufträgen für die Selbstlernphasen.

  • Fünf VisuApps

    Für die gemeinsame Arbeit im Termin und zum Weiterüben. Ohne KI, ohne Konto, im Browser.

  • Vier CogniApps

    Für die Woche zwischen den Terminen: Rückmeldung an der eigenen Frage, Gliederung, Zitierform und am Exposé.

  • Arbeitsaufträge und Abgabeformate

    Was in welcher Woche entsteht, ist ausformuliert — inklusive dessen, was zum nächsten Termin mitzubringen ist.

  • Bewertungsraster

    Die Kriterien, nach denen im Kurs beurteilt wird, liegen als Folie und als Übung vor.

  • Der Kurs als heyprof-Kurs

    Foliensätze, Apps und Materialien liegen an einem Ort. Der KI-Tutor antwortet auf Grundlage eurer Unterlagen.

Was Ihre Hochschule beisteuert

  • Die Vorgaben eurer Ordnung

    Vorgeschriebener Zitierstil, Umfang, Deckblatt, Sperrvermerk, Umgang mit KI in der Prüfungsordnung. Das tragen wir ein.

  • Die Lehrperson

    Der Kurs ist eine Präsenzveranstaltung mit Übungsphasen. Die Apps übernehmen die Rückmeldung in der Woche danach, nicht den Termin.

  • Fachbeispiele aus dem Studiengang

    Die Beispielfragen und Beispielquellen sind bewusst allgemein gehalten. Fachspezifische Beispiele wirken stärker und lassen sich austauschen.

  • Die Teilnehmenden mit eigenem Thema

    Alle Übungen laufen an der eigenen Arbeit. Wer ohne Thema kommt, arbeitet an einem Musterfall und nimmt weniger mit.

Die Anpassung an Ordnung und Zitierstil nehmen wir vor. Dafür brauchen wir die Vorgaben und eine Ansprechperson, die sie verbindlich benennt.

Die Grenzen

Was wir nicht behaupten.

Sie beurteilen ein Angebot, das noch keine Historie hat. Deshalb steht hier, was auf dieser Seite bewusst fehlt.

  • Der Kurs ist neu. Er ist in dieser Form noch nicht gelaufen, deshalb nennen wir keine Erfahrungswerte, keine Notenverbesserungen und keine Teilnehmerstimmen.
  • Auf dieser Seite steht keine Hochschule als Referenz und kein Zitat. Was wir nicht belegen können, schreiben wir nicht hin.
  • Die Apps ersetzen die Betreuung nicht. Sie geben Rückmeldung zu Form, Aufbau und Konsistenz — die fachliche Beurteilung eines Vorhabens bleibt bei der betreuenden Person.
  • Ein Sprachmodell kann sich irren, auch in den CogniApps. Deshalb sind die Ausgaben als Entwurf gekennzeichnet und werden im Termin gegengelesen.
  • Die Beispielquellen in den Apps sind erfunden. Sie dienen dem Formtraining und dürfen in keiner Arbeit auftauchen.
  • Die Zeitangaben in den Foliensätzen sind Planwerte. Ob eine Übung 20 oder 30 Minuten braucht, hängt von der Gruppe ab.

Was sich prüfen lässt: die neun Apps auf dieser Seite, die vier Foliensätze im Volltext und die Arbeitsaufträge der Selbstlernphasen. Wir zeigen sie vollständig, bevor über einen Einsatz gesprochen wird.

Sehen Sie sich das Material an. Dann entscheide.

Wir zeigen die vier Foliensätze im Volltext, die neun Apps mit aktiver KI und die Arbeitsaufträge der Selbstlernphasen. Danach lässt sich beurteilen, ob der Kurs in Ihren Studiengang passt und was an Anpassung nötig wäre.

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Der Kurs ist neu. Wenn er für Ihren Studiengang nicht passt, sagen wir das im Gespräch.

Betreiber: Studio Quant GmbH