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Asiatische Option — Details

Über diese App

Monte-Carlo-Bewertung mit quantifizierbarem Fehler: Der laufende Preis-Schätzer mit ±1,96·SE-Band schnürt sich mit 1/√M ein; der Euro-Schätzer aus denselben Pfaden validiert sich an der analytischen Black-Scholes-Referenz. „+1000 Pfade" animiert, „+10000" schnell. Widerlegt „Simulation ist Raten".

Worum es geht

Für arithmetisch gemittelte asiatische Optionen gibt es keine geschlossene Preisformel. Man bewertet sie per Monte-Carlo: Viele Kurspfade simulieren, je Pfad den Payoff berechnen und den Mittelwert mit e^(−rT) abzinsen. Der Fehler ist messbar: Der Standardfehler ist SE = s/√M bei M Pfaden und Stichproben-Standardabweichung s, ein 95-%-Konfidenzband reicht ±1,96·SE. Viermal so viele Pfade halbieren das Band.

Was die App zeigt

Die App zeigt den laufenden Preisschätzer der asiatischen Option über der Zahl der Pfade, umgeben vom ±1,96·SE-Band. Aus denselben Pfaden entsteht ein Schätzer für die europäische Option, der sich auf die gestrichelte analytische Black-Scholes-Linie legt. Stimmt das Verfahren dort, ist auch der asiatische Schätzer glaubwürdig. Das Wertepanel nennt M, beide MC-Preise, den Black-Scholes-Preis, das Verhältnis asiatisch zu europäisch und den Standardfehler.

Selbst ausprobieren

Drücke mehrmals „+1000 Pfade“ und sieh zu, wie das Band sich auf den Preis zuschnürt; „+10000“ rechnet schnell weiter. Achte darauf, dass das Band nach viermal so vielen Pfaden etwa halb so breit ist. Ändere Optionstyp, Strike K oder Volatilität σ: Der Schätzer setzt sich zurück und baut sich neu auf. Vergleiche das Verhältnis asiatisch zu europäisch bei hoher und niedriger Volatilität.

Häufige Fragen

Wie bewertet man eine asiatische Option?
Für das arithmetische Mittel gibt es keine geschlossene Formel, daher nutzt man meist Monte-Carlo-Simulation. Man simuliert risikoneutrale Kurspfade, berechnet je Pfad den Payoff auf den Durchschnitt und zinst den Mittelwert ab. Für das geometrische Mittel existiert dagegen eine geschlossene Lösung.
Wie genau ist eine Monte-Carlo-Bewertung?
Der Standardfehler des Schätzers beträgt s/√M, wobei s die Streuung der Payoffs und M die Zahl der Pfade ist. Ein 95-%-Konfidenzintervall reicht etwa ±1,96 Standardfehler um den Schätzer. Die Genauigkeit wächst mit der Wurzel der Pfadzahl.
Warum halbiert sich der Fehler erst bei vierfacher Pfadzahl?
Weil der Standardfehler proportional zu 1/√M ist. Vervierfacht man M, wird √M doppelt so groß und der Fehler halb so groß.
Wozu dient der europäische Schätzer in der App?
Er nutzt dieselben simulierten Pfade wie der asiatische Schätzer, lässt sich aber mit der Black-Scholes-Formel exakt nachrechnen. Liegt er auf der analytischen Linie, ist das ein Test für die Simulation.

Fach: Finanzderivate

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