Meteor in der Atmosphäre: ein Sandkorn leuchtet
Über diese App
Ein Körnchen von Halley trifft mit 66 km/s auf die Luft und leuchtet in etwa 115 bis 90 km Höhe, weit über Wolken und Flugzeugen. Lupe aufs glühende Korn, Tempovergleich, der Radiant bei Orion mit Schienen erklärt und die beste Beobachtungszeit am 22.10.2026.
Mit Erklärmodus: Ein KI-Tutor führt dich durch die App, zeigt in der Szene, worauf es ankommt, und beantwortet deine Fragen.
Worum es geht
Eine Sternschnuppe ist kein Stern. Es ist ein Staubkörnchen, meist kleiner als ein Sandkorn, das mit großer Geschwindigkeit auf die Lufthülle trifft. Bei den Orioniden sind es etwa 66 Kilometer pro Sekunde, über 200-mal so schnell wie ein Verkehrsflugzeug. Vor dem Körnchen wird die Luft so stark zusammengepresst, dass sie sehr heiß wird. Das Körnchen verdampft, und die Luft entlang der Spur leuchtet, in etwa 115 bis 90 Kilometern Höhe. Am Boden kommt nichts an. Alle Körnchen eines Stroms fliegen parallel; von unten scheinen ihre Spuren aus einem Punkt zu kommen, dem Radianten.
Was die App zeigt
Die Seitenansicht zeigt die Lufthülle bis 140 Kilometer Höhe mit Wolken und einem Flugzeug. Ein Körnchen fliegt in Zeitlupe herein und leuchtet in einem Band auf; eine Lupe zeigt, wie die Luft vor dem Korn glüht und das Korn schrumpft. Tempobalken vergleichen Flugzeug, Erde und Meteoroid. Der Himmel zeigt den Blick nach Südosten am 22. Oktober 2026 um 4:30 Uhr mit Orion; verlängerte Spuren treffen sich im Radianten, Schienen zeigen denselben Effekt. Ein Diagramm zeigt Radiant und Mond über die Nacht.
Selbst ausprobieren
Ändere das Tempo: Langsame Körnchen leuchten tiefer, schnelle höher. Vergleiche in der Lupe, wie klein das Korn ist und wie groß die leuchtende Spur. Lass viele Sternschnuppen erscheinen und schalte die Rückverlängerung ein, dann schalte die Schienen zwischen „von oben“ und „vom Gleis“ um. Schieb zuletzt die Uhrzeit im Diagramm, um die beste Beobachtungszeit zu finden: nach Monduntergang gegen 3:15 Uhr bis zur Dämmerung gegen 6 Uhr.
Häufige Fragen
- Warum leuchtet eine Sternschnuppe?
- Ein Staubkörnchen trifft mit vielen Kilometern pro Sekunde auf die Lufthülle. Vor ihm wird die Luft stark zusammengepresst und heiß, das Körnchen verdampft, und Atome entlang der Spur geben Licht ab. Das geschieht meist in 80 bis 120 Kilometern Höhe und dauert weniger als eine Sekunde.
- Was ist der Radiant eines Meteorstroms?
- Der Radiant ist der Punkt am Himmel, aus dem alle Sternschnuppen eines Stroms zu kommen scheinen. Die Körnchen fliegen parallel; von der Erde aus laufen ihre Spuren wegen der Perspektive in einem Punkt zusammen, wie Schienen in der Ferne. Bei den Orioniden liegt er im Orion nahe Beteigeuze.
- Wann sieht man die Orioniden 2026 am besten?
- Das Maximum liegt in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 2026; auch die Nächte davor und danach lohnen sich. Der Radiant geht gegen 22:20 Uhr auf. Der helle, zunehmende Mond geht gegen 3:15 Uhr unter, danach ist es bis zur Dämmerung gegen 6 Uhr am dunkelsten. Unter sehr dunklem Himmel sind dann 10 bis 15 Sternschnuppen pro Stunde möglich.
- Was zeigt die App „Meteor in der Atmosphäre“?
- Den Flug eines Körnchens durch die Lufthülle in Zeitlupe mit Lupe und Tempovergleich, den Himmel mit Orion und dem Radianten sowie ein Diagramm für die beste Beobachtungszeit in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 2026.
Fach: Astronomie
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