Querflöten-Explorer (3D)
Über diese App
Eine Querflöte zum Selberspielen, der Klang entsteht in Echtzeit aus einem physikalischen Modell. Ein Luftstrahl kippt an der Kante des Mundlochs hin und her, das Rohr gibt den Takt vor. Stärker blasen springt in die Oktave, offene Löcher verkürzen die stehende Welle. Griffe, Anblasdruck und Winkel sind frei einstellbar, die Flöte spielt auch Bach und Gluck vor.
Mit Erklärmodus: Ein KI-Tutor führt dich durch die App, zeigt in der Szene, worauf es ankommt, und beantwortet deine Fragen.
Wie eine Querflöte ohne Rohrblatt klingt
Bei der Querflöte schwingt kein festes Teil. Ein Luftstrahl aus den Lippen trifft die Kante des Mundlochs und kippt hin und her, mal ins Rohr, mal hinaus. Das Rohr gibt den Takt vor. Stärker geblasen wird der Strahl schneller, seine Laufzeit zur Kante kürzer, und der Ton springt bei gleichem Griff in die Oktave.
Was die App zeigt
Eine silberne Boehm-Flöte in 3D, deren Klang in Echtzeit aus einem physikalischen Modell berechnet wird, ganz ohne Aufnahmen. Über dem Rohr steht die Welle, ihre Knoten springen beim Überblasen mit. Ein Ring markiert das erste offene Loch. Im Schnitt am Mundloch siehst du Lippen, Strahl und Kante in Zeitlupe, im Längsschnitt die bewegte Luft. Eine gerechnete Karte zeigt, wo welches Register anspricht.
Selbst ausprobieren
Wähl einen Ton und blas an. Erhöhe beim tiefen C langsam den Druck, bis der Ton springt. Verkleinere den Lippenabstand und sieh, dass er früher springt. Stell den Winkel auf 0, dann fehlen die geraden Teiltöne und der Klang wird hohl. Klick einzelne Klappen an und probier Gabelgriffe. Lass Bachs Badinerie oder Glucks Reigen seliger Geister laufen.
Häufige Fragen
- Wie entsteht der Ton bei einer Querflöte?
- Ein Luftstrahl trifft die Kante des Mundlochs und kippt abwechselnd ins Rohr und nach außen. Das Rohr schwingt mit und steuert das Kippen. So hält sich die Schwingung selbst aufrecht, ohne Rohrblatt.
- Warum springt der Ton beim stärkeren Blasen in die Oktave?
- Ein schnellerer Strahl braucht weniger Zeit von den Lippen zur Kante. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit passt diese Laufzeit zur zweiten Resonanz des Rohrs, und die Flöte klingt eine Oktave höher, obwohl der Griff gleich bleibt.
- Was bewirken die offenen Löcher?
- Das erste offene Loch wirkt fast wie das Ende des Rohrs. Die stehende Welle wird kürzer und der Ton höher. Auch die Löcher dahinter wirken noch mit, darum funktionieren Gabelgriffe.
- Was kann ich im Querflöten-Explorer ausprobieren?
- Du spielst Töne von C4 bis G6, greifst frei, stellst Anblasdruck, Winkel und Lippenabstand ein, schneidest die Flöte auf und lässt die Badinerie von Bach oder den Reigen seliger Geister von Gluck spielen.
Fach: Musik (Gymnasium)
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