Terminrisiko: 1.000 Projektläufe
Über diese App
Monte-Carlo-Simulation des Netzplans: Jeder Lauf fällt als Teilchen auf sein Enddatum. Histogramm, S-Kurve, P50/P85, Zusammenlauf-Tor und Kritikalitätsindex zeigen, wie sicher der Messetermin ist.
Mit Erklärmodus: Ein KI-Tutor führt dich durch die App, zeigt in der Szene, worauf es ankommt, und beantwortet deine Fragen.
Schedule-Risk-Analyse mit Monte-Carlo
Eine Dreipunktschätzung gibt je Vorgang eine optimistische, eine wahrscheinlichste und eine pessimistische Dauer an. Die Monte-Carlo-Simulation zieht daraus viele Dauern, rechnet den Netzplan für jede Ziehung durch und sammelt die Projektenden. Das Ergebnis ist eine Verteilung statt einer einzelnen Zahl. P50 ist der Termin, den die Hälfte der Läufe einhält, P85 der Termin für 85 Prozent. Weil Dauern viel länger, aber kaum kürzer als erwartet ausfallen können, liegt der Mittelwert über dem wahrscheinlichsten Wert.
Was die App zeigt
Jeder der 1.000 Läufe des Fallprojekts Lumen (fiktiv) fällt als Teilchen auf sein Enddatum. Daraus entstehen ein Histogramm und eine S-Kurve mit P50 und P85, dazu die Linien für den Plan in Woche 28 und die Messe in Woche 30. Ein Zusammenlauf-Tor vor Vorgang G zeigt, warum der Zuschlag entsteht: Es gilt das Maximum der Vorgänger. Der Kritikalitätsindex gibt je Vorgang an, wie oft er auf dem längsten Weg lag. Verteilung (PERT-Beta oder Dreieck), Unsicherheit und Pessimismus sind einstellbar.
Selbst ausprobieren
Schicken Sie einen einzelnen Lauf langsam durch das Netz und achten Sie auf die Zusammenläufe. Vergleichen Sie die Rechnung nur entlang des kritischen Pfads mit der des ganzen Netzes: Das ganze Netz endet später. Erhöhen Sie die Unsicherheit oder den Pessimismus und beobachten Sie, wie P85 wandert. Verschieben Sie den Start nach vorn, um Puffer zur Messe aufzubauen. Schalten Sie das Beispiel-Risikoregister und die Firmware-Maßnahme ein, die den Eintritt des Risikos an Vorgang D von 30 auf 10 Prozent senkt.
Häufige Fragen
- Was bedeuten P50 und P85 bei Terminen?
- P50 ist das Projektende, das in der Hälfte der simulierten Läufe eingehalten wird, P85 das Ende, das in 85 Prozent der Läufe gilt. P85 wird häufig als Terminzusage oder zur Festlegung einer Reserve genutzt, weil es bewusst auf der sicheren Seite liegt.
- Warum liegt das Projektende der Simulation später als der Plan?
- Der Plan rechnet mit den wahrscheinlichsten Dauern. Dreipunktschätzungen sind nach rechts schief, und an Zusammenläufen entscheidet das Maximum der Vorgänger. Dadurch verzögern auch Vorgänge mit Puffer das Ende. Zusammen verschiebt das die Verteilung der Projektenden nach hinten.
- Was ist der Kritikalitätsindex?
- Der Kritikalitätsindex gibt den Anteil der Läufe an, in denen ein Vorgang auf dem längsten Weg lag. Er zeigt, welche Vorgänge das Terminrisiko tragen, auch wenn sie im deterministischen Plan Puffer haben.
- Welches Modell steckt in der App?
- Die App nutzt eine Latin-Hypercube-Stichprobe mit fester Saat, damit jeder Aufruf dasselbe Bild zeigt. Die Dauern folgen einer PERT-Beta-Verteilung mit Gewicht 4 oder einer Dreiecksverteilung. Fallprojekt und Risikoregister sind erfunden.
Fach: Projektmanagement
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